Heizkosten sparen mit einer Innendämmung

 

Warum Innendämmung?

 

Nicht jede Wand ist von außen zu dämmen und nicht bei jeder Wand macht eine Außendämmung wirklich Sinn. 

 

Hierzu 3 Beispiele die für den Einsatz einer Innendämmung sprechen:

 

1.) Stellen Sie sich eine denkmalgeschützte Fassade vor. Wunderschöne Sandgewände, Sandsteinelemente, ein Sandsteinsockel, Holzsprossenfenster und vielleicht noch eine schöne Massivholztür, Klappläden und ein Schmiedegeländer. Dann stellen Sie sich die gleiche Fassade mit Kunststofffenstern, aufgesetzten Rollläden, einer Aluminiumhaustür und einer gedämmten Fassade vor? Unvorstellbar nicht wahr?

 

Eine Außendämmung wäre hier kaum vorstellbar

 

2.) Betrachten Sie sich einmal das klassische und sehr verbreitete 2-Familienhaus aus den 20ger bis 80ger Jahren. Der größte Anteil an Fassadenfläche nimmt hier in aller Regel das ungeheizte Treppenhaus ein. Dieses wird aber bei einer Außenwärmedämmung mitgedämmt. Noch völlig ausreichende Fenster neueren Datums müssen durch neue Fenster ersetzt werden, die eine entsprechende Nischendämmung ermöglichen. Diese wiederum erfordert eine wesentlich kleinere Glasfläche, was in der Folge den Lichteinfall in die einzelnen Zimmer wieder reduziert. Fallrohre müssen versetzt werden, unzureichende Dachüberstände verbreitert werden – oder gleich ein neues Dach? -, Balkone müssen zur Vermeidung von Wärmebrücken abgetrennt und später vorgestellt werden… Abgesehen davon neigen gedämmte Fassaden zur Frühalgenbildung und Pilzbildung auf dem Außenputz (siehe graue Fassaden im Neubaugebiet). Manchmal sind auch einfach technische Grenzen gesetzt. Unumstritten ist eine Außenwärmedämmung eine sinnvolle Maßnahme zur Energieeinsparung sofern sie technisch möglich und für den Hausbesitzer auf finanziell stemmbar ist. Und in Anbetracht steigender Rohstoffpreise ist eine solche Maßnahme für viele finanziell eben einfach nicht machbar.

 

Pilzbefall, das große Problem gedämmter Fassaden

 

3.) Als letztes Beispiel bleibt dann noch die Etagenwohnung. In vielen Eigentümergemeinschaften kommt aus den zu vor geschilderten Gründen eine Außenwärmedämmung überhaupt nicht infrage. Sie oder auch Ihre Mieter möchten aber behaglich und frei von Schimmel wohnen und gleichzeitig Heizkosten sparen. Vielleicht heizen Sie ja auch die Schlafzimmer nur schwach aber die Außenwand im Wohnzimmer ist trotz intensiverem heizen stets kalt?  Schlimmstenfalls bildet sich bereits in den Ecken Schimmel?

 

Für alle diese Situationen eignet sich eine Innendämmung!

 

Aber wie funktioniert eine Innendämmung und kann die Wand dann überhaupt noch atmen?

 

Wände atmen nicht! Auch nicht die eines Altbaus. Der Mythos atmender Wände hält sich hartnäckiger als man glaubt. Grundsätzlich müssen Außenwände weitestgehend dicht sein um das Gebäude von Witterungseinflüssen zu schützen. Würden Ihre Außenwände stark atmen, würde das Regenwasser nach innen gelangen und zu Schimmelpilzbildung führen. Selbstverständlich findet ein sehr geringer – bzw. zu vernachlässigender – Wasserdampfaustausch durch die Außenwand statt. Auch wir Menschen können über die Haut atmen. Aber wenn wir uns dabei Mund und Nase zuhalten wird es eng. So ist es auch mit Ihren Räumen. Mund und Nase sind wie Fenster und Tür. Nur hierdurch wird die Feuchtigkeit nach außen transportiert.

 

Wie wird eine Innendämmung aufgebracht und wie sieht die Wand danach aus?

 

Solange die Wände nicht feuchtigkeitsbelastet sind, bieten wir Ihnen die Dämmplatte DS oder die Dämmplatte PRO an. Den jeweiligen Einsatz und die Dämmstoffdicke legen wir gemeinsam mit Ihnen beim Beratungstermin vor Ort fest. Klar, je dicker die Dämmplatte desto größer die Energieeinsparung. Grundsätzlich müssen Sie nicht alle Zimmer gleichzeitig dämmen, sondern dort wo Bedarf besteht. Das können nur eine oder zwei Außenwände aber vielleicht auch die Decke sein.

 

Nachdem wir die Tapete entfernt haben, wird der Untergrund für die Anforderung der Platte vorbereitet. Eine glatt vergipste Fläche ist hierzu vollkommen ausreichend. Die Dämmplatte PRO besteht aus einer dünnen Lage Aluminium gefolgt von der ersten PU-Schicht (Polyurethan), die wiederum mit einer weiteren Schicht Aluminium abschließt. Dahinter liegt ein großer PU-Kern, der hauptverantwortlich für die extrem gute Dämmeigenschaft ist. Abschließend kaschiert ein hochwertiges Vlies die Dämmplatte PRO. Auf diesen Untergrund wird die Dämmplatte DS oder die Dämmplatte PRO mit einem Spezialkleber angebracht. Nach ausreichender Trocknung werden die Stöße gespachtelt und die Wände nach Ihren Wünschen neugestaltet wobei hier gestalterisch keine Grenzen gesetzt sind. Die Belastung an Staub, Lärm oder Gerüchen ist nicht größer als Sie diese von herkömmlichen Tapezierarbeiten kennen. Und selbst dort können wir diese durch moderne Schleif- und Absaugtechnik auf ein Minimum reduzieren.

 

Die Arbeiten können das ganze Jahr über ausgeführt werden. Für eine bessere Einschätzung Ihres Bedarfs eignet sich besonders die kalte Jahreszeit. Dann haben wir die Möglichkeit, die Wandtemperatur zu messen und festzustellen wo die Schwachstellen liegen.

 

Wie sieht es mit den Kosten für eine Innendämmung aus? 

 

Innendämmungen sind erheblich günstiger als eine Außendämmung. Da Innendämmungen in aller Regel nur an Wänden angebracht werden wo tatsächlich Handlungsbedarf besteht, sind die entstehenden Kosten alleine durch die geringere Fläche sehr viel niedriger. Auch entfallen sogenannte Sekundärkosten wie Abänderungen von Dach, Dachrinnen, Balkonen, Geländern... Ein weiterer Vorteil ist der, dass Sie eine Innendämmung Raum für Raum ganz nach Ihrem Budget anbringen lassen können, wobei hierbei sinnvollerweise der am stärksten geheizte Raum zuerst gedämmt werden sollte.

 

Wie lange dauert die Ausführung der Innendämmung?

 

Sofern Sie nur die Außenwände eines Zimmers gedämmt werden sollen, benötigen wir für die Montage der Dämmplatten ca. einen Tag. Nach Trocknung des Klebstoffs wird benötigen wir die gleiche Zeit wie bei üblichen Tapezierarbeiten.

 

Kann man die Dämmplatten selbst einbauen?

 

Eine Innendämmung erfordert sehr viel Sachverstand, baupysikalische Kenntnisse, technisches Verständnis und handwerkliches Geschick. Wir raten vom Selbsteinbau dringend ab.

 

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann rufen Sie uns einfach an.

 

 

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© Wanddesign & Fotos by Thomas Lillig

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